Die Geschichte der Kampfkünste in der Schweiz: eine Tradition, die sich von Jahr zu Jahr festigt

01 Mai 2025
Die Geschichte der Kampfkünste in der Schweiz: eine Tradition, die sich von Jahr zu Jahr festigt
Kämpfe mma Kampf

Wenn die Kampfkünste ihre Ursprünge in Asien haben, so reicht ihre Etablierung in der Schweiz bereits mehrere Jahrzehnte zurück. Heute nehmen sie im schweizerischen Sportleben einen festen Platz ein und ziehen sowohl Liebhaber der orientalischen Kultur als auch Anhänger von Sport, Disziplin und Wohlbefinden an. Karate, Judo, Taekwondo, Kung-Fu, Aikido, Jiu-Jitsu oder MMA: die Vielfalt der Disziplinen spiegelt eine sich ständig weiterentwickelnde Tradition wider.

Die Anfänge der Kampfkünste in der Schweiz

Der Einzug der Kampfkünste in der Schweiz geht hauptsächlich auf die 1950er und 1960er Jahre zurück, mit der Einführung von Judo und Karate, beeinflusst durch Japan und Frankreich. Schnell bildeten sich lokale Vereine und Verbände, die ein vielfältiges Publikum anzogen, neugierig darauf, diese Praktiken kennenzulernen, die Körperbeherrschung und Geisteskraft vereinen.

 

Im Laufe der Jahrzehnte entstanden in der Schweiz anerkannte Trainingszentren, leidenschaftliche Meister und internationale Veranstaltungen, die dazu beitrugen, die Kampfsportdisziplinen im ganzen Land bekannt zu machen.

Eine stets wachsende Begeisterung

Heute trainieren Tausende von Praktizierenden, jung und alt, jede Woche in Dojos und spezialisierten Räumen in Genf, Lausanne, Zürich, Basel und Luzern. Die Ausübung der Kampfkünste demokratisiert sich, indem sie neben den Wettkampfbahnen auch in Schulen, therapeutischen Einrichtungen und im Gesundheitssport Einzug hält. Zudem erlebt man das Aufkommen neuer Disziplinen wie MMA oder brasilianisches Jiu-Jitsu.

Universelle Werte im Zentrum der Praxis

Über den Sport hinaus vermitteln die Kampfkünste starke Werte: Respekt, Demut, Disziplin, Konzentration und Durchhaltevermögen. Diese Prinzipien begeistern sowohl Jugendliche auf der Suche nach Orientierung als auch Erwachsene, die ein Gleichgewicht von Körper und Geist anstreben. Die Schweizer Kampfkünste spiegeln diesen Willen wider, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – im Geist von Offenheit und Weitergabe.

Eine lebendige Tradition

Dank qualifizierter Lehrkräfte, lokaler und internationaler Wettkämpfe sowie wachsendem Interesse der Öffentlichkeit entwickelt sich die Schweizer Kampfsporttradition kontinuierlich weiter. Generationen folgen auf den Tatamis und führen eine reiche Geschichte fort, die sich stets weiter schreibt. Weit davon entfernt, statisch zu sein, entwickelt sich diese Tradition mit der Zeit weiter und bleibt gleichzeitig ihren Wurzeln treu.

 

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